Roma – Comeback des Jahres

Tatsächlich: Im Eckhaus daneben – dem alten Standort des Roma in der Maximilianstraße 31, modert seit Jahren der italienische Modekönig Gucci dahin – als weitere „Kreditkartenentladestation“, wie die Klamottenpaläste in der königlichen, längst globalisierten Maximilianstraße von der SZ bezeichnet wurden.

Auch gegenüber, im Campari-Haus, ist von einstiger Bussi-Bussi-Location nichts mehr zu sehen. Dem Edel-Italiener „Via Veneto“ folgte vor nicht so langer Zeit das Vorstadt-Café „Centro“, das aber insolvenzbedingt auch schon wieder dichtgemacht hat.

Und zwei Häuser weiter, an der Maximilianstraße 36, war bis Mitte vergangenen Jahres die „Bar München“. Sie folgte 2003 auf das legendäre „Schumann’s“, das an den Odeonsplatz umgezogen war.

A gmaade Wiesn

Der Münchner Schicki-Gesellschaft, die ohnehin so langsam den Denkmalschutz-Status erreicht hat, könnte also das Comeback des Café Roma einen ihrer natürlichen Lebensräume zurückbringen. Eigentlich „a gmaade Wiesn“ fürs Roma.